Die MS stellte sich mir vor

Ich war mit Kollegen und meiner damaligen Frau und meiner Tochter vor ca. 7..8... Jahren in einer Halle Fußball spielen, als ich das erste mal stolperte und noch lachend Witze über meine Blödheit machte.

Nachdem ich allerdings mehrmals stolperte und auch den Ball nachher nicht mehr sah, fand ich es doch sehr befremdlich um nicht zu sagen, dass ich kurz Angst hatte, was denn da nun mit meinem Körper los sei.

Kurze Pause, was trinken und weiter gings.

Doch nach einer Viertelstunde ging es wieder auf dem Platz los. Taumeln, stolpern, daneben treten, nicht sehen wohin ich schoß, volles Programm.

Wieder kurze Pause, doch ich hörte auf. Ich überlegte lange auf der Fahrt nach Hause, was ich jetzt machen soll, also beschloß ich dies meinem Hausarzt zu schildern.


Dieser Vollpfosten (entschuldigt bitte, aber ich werde recht behalten) sagte mir nach einem kurztägigem EKG das alles in Ordnung sei.

Natürlich war ich skeptisch, aber auch froh das es so war.


Leider kamen diese stolpereien wieder, diesmal auf einem Trampolin mit meiner Tochter. Nach kurzem toben, hüpfen, lachen fiel ich hin.

Dachte "okey.... steh wieder auf und hüpf weiter". Doch ich sah nicht mehr was in der Ferne passierte, Doppelbilder waren mir kein Begriff, aber da hatte ich sie das 2.mal.


Ich ruhte mich aus und alles war wieder ok, erstmal.


Wieder zum Hausarzt, diesmal mit testen vor Ort meiner Kondition.

Ich lag auf seiner Pritsche und er fummelte mit einem uraltem Fahrradanbau an dieser uralten Pritsche rum, sagte mir ich solle jetzt mal ein paar Runden Fahrradfahren, er würde die Schwierigkeit einstellen.

Ich fuhr und fuhr, war nicht einmal ausser Puste und er meinte direkt es wäre alles in Ordnung, obwohl ich ihm mitteilte, dass ich nicht einmal ausser puste wäre.

Also fragte ich ihn was ich machen könnte und er meinte ich kann nocheinmal Blut abnehmen. Gesagt getan mit dem Ergebnis: Alles in Ordnung.


Dies war für mich der Punkt, einen neuen Hausarzt zu suchen.